16.02.2012
Über mögliche Einschnitte bei Berggesellschaften
Die Frage der Berggesellschaften nach kommunaler Unterstützung ist berechtigt. Trotz großen ehrenamtlichen Engagements der Vereinsmitglieder können Pflegearbeiten an Wanderwegen und im Forst nicht von ihnen allein bewältigt werden. Vor einer ähnlichen Situation stehen auch die Ortsteile der Stadt.
Deshalb hatten die Linken vor einigen Jahren ein “Programm Kommunale Arbeit” für Gemeindearbeiter vorgeschlagen. Obwohl sich heute die Möglichkeiten des zweiten Arbeitsmarktes durch die Kürzungen der Bundesregierung verringert haben, kann die wirtschaftlich und finanziell gut aufgestellte Stadt hier Arbeit zu Gunsten das Gemeinwohls finanzieren. Damit werden Arbeitsmöglichkeiten für Menschen geschaffen, die sonst kaum Chancen auf Beschäftigung haben und gleichzeitig Vereine, Berggesellschaften und Ortsteile in ihrer Tätigkeit für das Gemeinwohl unterstützt. Schließlich kommt ihr Einsatz für Natur, Kultur und städtisches Leben allen Bürgerinnen und Bürgern zu Gute.