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Anstieg der Verkehrsunfälle 2017

Nach wie vor ist überhöhte und nicht angepasste Geschwindigkeit mit 31,8 Prozent die Hauptunfallursache, Tendenz leicht steigend. Davon künden auch die 588.090 eingeleiteten Buß- und Verwarngeld-Verfahren des vergangenen Jahres. Wenn ein Fahrer das Hermsdorfer Kreuz bei zulässiger Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h mit 227 km/h passiert, ist das kein Kavaliersdelikt mehr, sondern gefährdet im höchsten Maße andere Verkehrsteilnehmer. Hier sollte der Bußgeldkatalog noch einmal verschärft, Kontrollen im Interesse aller verstärkt werden.

„Positiv ist dagegen der Rückgang der Schulwegunfälle. Und, nach wie vor ist der Bus das sicherste Verkehrsmittel, besonders für unsere Kinder. Die Stärkung des öffentlichen Personennahverkehrs leistet deshalb auch einen entscheidenden Beitrag bei der Verminderung von Unfallrisiken“, betont Frau Dr. Lukin.